Ein Sommerabend mit packender Musik und gemütlicher Atmosphäre in einmaliger Umgebung.

Zum ersten Mal in der mehr als 10-jährigen Geschichte dieses kleinen Openairs am Strand von Salavaux startete die erste Band bereits am Nachmittag. „Steeldrops“, eine verlockende Mischung aus Rockmusik und Steeldrums stimmte die Badegäste und Besucher ab 14.00 Uhr auf einen heissen Nachmittag ein. Einem instrumentalen Anfang, welcher die Eigenheit der Band hervorhob, folgten bekannte Hits. Der Auftritt gipfelte in „Smoke on the water“ – passend zum Ort des Geschehens.

Die einheimische Band „Zalawo“ knüpfte an die Stimmungsmache an. Die zahlreichen Zuhörer genossen den Auftritt „ihrer“ Band und summten bei „Du & i“, „Pulsing Life“ oder „Flowered Garden“ freudig mit. Mit Polo Hofer’s „Bring mer es Glas“ mit an die Lokalitäten angepasstem Text verabschiedete sich die Band von Ihrer wachsenden Fangemeinde.

JBF 6“, eine Gruppe professioneller Musiker, welche ihre dänische Sängerin am Vortag zum ersten Mal gesehen hatten, sorgte Wohlwollen bei den Musikkennern. Megahits wie „Stand by me“ und „Street Life“ sowie die unbeirrbare Feststimmung der Sängerin („Ihr kommt nicht näher? Dann komme ich zu Euch!“ – und tat es) lockten manche einen Schritt weg vom Wein- oder Bierstand und andere verschoben die Spaghetti oder die Merguez auf etwas später.

Nach einer Tanzeinlage der 3 Schaller-Girls wurden die wilden Tiere freigelassen : „Safari“ nahm die sich mehrende Anzahl Zuhörer mit auf eine musikalische Reise. Stimmungsvolle Balladen, welche durch die tiefe Stimme der Sängerin besonders speziell wirkten, wechselten sich ab mit durchaus tanzbaren Songs. Gleich darauf schnappte sich Ürsu, der Vollgaspilot, welcher sich auf die Ansage der Bands genauso versteht wie aufs Bierzapfen, ein paar Musiker und gab einen Gedenksong für Daniel Schaller zum Besten. Ein gefühlvoller Zug dieses sonst eher vorlauten Kellners der „Strandbeiz“.

Nach einer längeren Umbaupause – durch das Einstellen der Instrumente für die 11-köpfige Band bedingt – ging es endlich weiter. Der Sänger von „Deep Lakes in Funky Land (DLF)“ erklärte, dass die Band die einzige Gruppe auf der Welt sei, die so heisse. Ihr erster Song „Play that funky music” war zugleich das Motto ihres Auftritts – Funk was das Zeug hielt. Manch einer konnte seine Beine nicht mehr unter Kontrolle halten; und auch ältere Semester sah man des öfteren mit den Knien wackeln.

Jerry, mehrfacher Schweizermeister im Klavierspielen, und Urs, passionierter Schlagzeuger, heizten dem Publikum unter dem Namen „Pianowizard“ kräftig ein. Viele waren nur wegen diesem Act gekommen – und sie kamen nicht zu kurz. Als letzte Band um 01.30 Uhr rissen sie das Publikum noch einmal mit gepfefferten Hits aus dem Sand. Obwohl sich während des Konzerts viele verabschiedeten („ich kann einfach nicht mehr…“) konnten sich die Beiden bis zum Schluss mindestens 600 Ohren sicher sein. Der Mond grüsste die Besucher vom See und von der Leinwand her – und sorgte für einen stimmungsvollen Abschluss dieses Sommerabends am Strand von Salavaux. Sascha Schaller ist überzeugt : „Wir machen’s nächstes Jahr wieder!“

 

Sei dabei : Am 21. August 2004 !!!

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